Fussball

Gladbach-Coach Hütter verliert Leistungsträger

Denis Zakaria und Borussia Mönchengladbach gehen getrennte Wege. Er ist nicht der einzige Spieler, der Coach Adi Hütter abhanden kommt.
Heute Redaktion
29.12.2021, 20:01

Spätestens im Sommer wird Denis Zakaria seinen Verein Borussia Mönchengladbach nach fünf Jahren verlassen. Dies vermelden mehrere deutsche Medien am Mittwochnachmittag. Damit endet ein langes Hin und Her um eine mögliche Vertragsverlängerung. Gladbachs Sportchef Max Eberl hatte seinen unentschlossenen Spielern bis Ende Jahr Zeit gegeben, ihre Situation zu klären. Am Mittwoch habe Zakaria schließlich bekanntgegeben, sein Arbeitspapier beim 14. der Bundesliga nicht verlängern zu wollen.

Für den 25-Jährigen bedeutet dies: Im Sommer kann er von einem anderen Verein ablösefrei übernommen werden – und möglicherweise ein dickes Handgeld kassieren. Ein Horror-Szenario für Gladbach. Schließlich hatte man für Zakaria 2017 rund zwölf Millionen Euro an die Young Boys Bern überwiesen. Und hätte für den Mittelfeldspieler, der sich seither bei den Fohlen prächtig entwickelte, einiges mehr einnehmen können. Nun läuft man in Gladbach aber Gefahr, am Ende mit leeren Händen dazustehen.

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Zahlreiche Interessenten

Es sei denn, Zakaria wechselt bereits im Wintertransferfenster, das am 1. Jänner aufgeht. Dann könnte er Gladbach noch rund acht Millionen einbringen. Immer wieder wird er mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Sollte der BVB allerdings nicht schon im Winter zuschlagen, könnten andere Vereine dazwischenfunken. In den vergangenen Monaten gab es Gerüchte um mögliches Interesse von Topklubs, unter anderem FC Barcelona, Juventus Turin, Bayern München, AS Roma, Manchester City oder auch West Ham United sollen Zakaria auf der Liste haben.

Doch nicht nur Zakaria, auch Matthias Ginter wird den Verein verlassen. Er war in der Vergangenheit etwa mit dem FC Bayern und Inter Mailand in Verbindung gebracht worden. Gladbach-Boss Eberl meint: "Wir wissen nun, mit wem wir für die nächste Saison planen können und mit wem nicht und unter welchen Vorzeichen wir in die Rückrunde gehen. Das war uns wichtig."