Glasner wollte nicht nach Salzburg: Droht nun Rauswurf?

Was passiert mit Oliver Glasner?
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Die Entscheidung ist gefallen: Oliver Glasner wird nicht der neue Coach von Red Bull Salzburg. Doch ein Verbleib in Wolfsburg ist unwahrscheinlich. 

In der deutschen Bundesliga hatte das Trainer-Karussell so richtig Fahrt aufgenommen: Julian Nagelsmann wechselte für bis zu 25 Millionen Euro von Leipzig zu den Bayern, Salzburg-Coach Jesse Marsch wurde dessen Nachfolger. Und in Salzburg war Glasner immer wieder genannt worden. 

Jaissle in Salzburg

Denn den 46-Jährigen plagt Medienberichten zufolge das Heimweh, außerdem gilt das Verhältnis mit Wolfsburg-Manager Jörd Schmadtke seit Monaten als zerrüttet. Das ändert auch Platz vier in der Bundesliga-Tabelle nicht. Glasner hatte öffentlich Schmadtkes Transferpolitik kritisiert. Man hatte sich zusammengerauft, doch nun stehen die Zeichen auf Trennung. 

Salzburg entschied sich nun für eine interne Lösung, befördert Liefering-Trainer Matthias Jaissle zum neuen Chefcoach. Der 33-jährige Deutsche unterschrieb für zwei Jahre. 

Glasner-Deadline am Freitag

Glasner soll derweil auf die Chance, in die Mozartstadt zurückzukehren, freiwillig verzichtet haben. Denn auch Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen, wo Young-Boys-Coach Gerardo Seoane als Top-Kandidat gilt, suchen neue Coaches. 

Die Zeit drängt allerdings. Denn Glasners Ausstiegsklausel in der Höhe von 4,5 Millionen Euro läuft am Freitag ab. Dass ein Klub so tief für den Österreicher in die Tasche greift, scheint unrealistisch. Gut möglich, dass bewusst abgewartet wird, um die Summe zu drücken. 

Ende in Wolfsburg?

Sollte sich allerdings kein Verein finden, der Glasner abwerben möchte, heißt das noch lange nicht, dass der 46-Jährige auch bei den "Wölfen" bleibt. Stattdessen droht dem gebürtigen Salzburger der Rauswurf, berichtet jedenfalls der "SportBuzzer".

Demnach habe Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer das fehlende Glasner-Bekenntnis zum Bundesliga-Vierten nicht gefallen. Nach einem Gespräch mit Bayern-Coach Hansi Flick meinte der ehemalige Bundesliga-Spieler etwa: "Ich weiß, was er macht und er weiß, was ich mache." 

Die Zeichen stehen also auf Trennung. Und das, obwohl Glasner die Wolfsburger auf Champions-League-Kurs hält. Glasners Vertrag läuft eigentlich noch eine Saison, bei einer Entlassung würde eine Abfindung fällig werden. Außer, der 46-Jährige findet doch noch einen Klub...

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