Den Cappuccino, den er im November 2014 in einem Supermarkt in Innsbruck getrunken hat, wird ein Diplomingenieur sein Leben lang nicht vergessen. Denn statt einem Glas Wasser wurde ihm damals Glasreiniger zum Kaffee serviert. Bis heute leidet er an physischen und psychischen Folgen. Nun klagt er auf 6.500 Euro Schmerzensgeld.
Den Cappuccino, den er im November 2014 in einem Supermarkt in Innsbruck getrunken hat, wird ein Diplomingenieur sein Leben lang nicht vergessen. Denn statt einem Glas Wasser wurde ihm damals Glasreiniger zum Kaffee serviert. Bis heute leidet er an physischen und psychischen Folgen. Nun klagt er auf 6.500 Euro Schmerzensgeld.
Nach einem 14-tägigen Krankenstand inklusive ständiger Magen- und Halsschmerzen als direkte Folge des fatalen Schluckes aus dem falsch befüllten Glas leidet der Mann bis heute an unregelmäßigen Magenproblemen, die ihn laut seinem Anwalt im Alltag einschränken, schreibt die Tiroler Tageszeitung.
Ein Gutachten, das von der Supermarktkette eingeholt wurde, attestiert dem Opfer allerdings "keine nachweisbare organische Schädigung des Magens oder der Speiseröhre". Man bot dem Diplomingenieur ein pauschales Schmerzensgeld in Höhe von 1.500 Euro an, das jedoch abgelehnt wurde.
Haftung für Spätfolgen?
Am Innsbrucker Bezirksgericht wurde nun eine Klage auf ein Schmerzensgeld in der Höhe von 6.500 Euro eingebracht. Auch eine etwaige Haftung für alle entstandenen Spätfolgen soll festgestellt werden.