Ab heute wird in Linz der sogenannte Glätteisen-Mord verhandelt. Verteidiger Andreas Mauhart will dabei mithilfe von Top- Profiler Thomas Müller beweisen, dass sein Mandant unschuldig ist.
Ab heute wird in Linz der sogenannte Glätteisen-Mord verhandelt. Verteidiger Andreas Mauhart will dabei mithilfe von Top-Profiler Thomas Müller beweisen, dass sein Mandant unschuldig ist.
War es Mord oder doch Selbstmord? Die Frage wird Geschworene am Linzer Landesgericht von heute an (drei Verhandlungstage) beschäftigen. Angeklagt ist Josef G. (29). Er soll 2012 seine Ex-Geliebte Sandra R. (26) im Badezimmer ihrer Wohnung in Auberg (OÖ) mit dem Kabel eines Glätteisens erdrosselt und erhängt haben, weil sie mit ihm Schluss gemacht hatte.
Der Mühlviertler bestreitet die Tat vehement, behauptet, Sandra R. habe Selbstmord begangen. Sein Anwalt Andreas Mauhart will das mithilfe von Profiler Thomas Müller beweisen. Der prominente Kriminalpsychologe (er erstellte auch im Fall des Briefbombers Franz Fuchs ein Täterprofil) soll den Mordverdächtigen durch ein Gutachten entlasten.
Die Staatsanwaltschaft indes ist sicher, ausreichend Beweise gegen Josef G. in der Hand zu haben: Seine DNA-Spuren wurden am Hals der Toten und am Glätteisen gefunden.