Gläubige Putzfrau bestahl Lover

"Ich habe das nicht gemacht. Ich gehe nämlich jeden Sonntag in die Kirche", erklärte die angeklagte Putzfrau (40) aus dem Raum Tulln und sorgte damit für einen pauschalen Aha-Effekt im St. Pöltner Gerichtssaal.

"Ich habe das nicht gemacht. Ich gehe nämlich jeden Sonntag in die Kirche", erklärte die angeklagte Putzfrau (40) aus dem Raum Tulln und sorgte damit für einen pauschalen Aha-Effekt im St. Pöltner Gerichtssaal.

Die Tschechin mit Rotlichtvergangenheit hatte bei einem reichen Wiener (49) ordentlich abgestaubt. "46.000 Euro, einmal für den Rollstuhl der Mutter, dann für Spitalskosten. Sie sagte, sie zahle alles zurück. Dabei war alles nur gelogen", so der 49-Jährige vor Gericht.

Nebenbei griff die Putzfrau laut Anklage ins Schmuckkästchen, beim Wiener und zwei anderen Familien tauschte sie Goldketten gegen wertlosen Modeschmuck, Goldmünzen gegen Schweizer Rappen aus. Bei einer Hausdurchsuchung fand die Polizei die Beute. Die 500-Euro-Scheine des Wieners waren in einer präparierten Bibel versteckt. Das irdische Urteil: 16 Monate bedingte Haft (nicht rechtskräftig).

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