Eva Glawischnig ist "ziemlich sicher", dass sie abgehört wird und will prüfen, ob das möglich wäre. Für Edward Snowden, den Aufdecker des Abhör-Skandals fordert sie Asyl - so wie jeder zweite Österreicher.
, ob das möglich wäre. Für Edward Snowden, den Aufdecker des Abhör-Skandals fordert sie Asyl – so wie jeder zweite Österreicher.
"Es gibt sicher Experten, die uns dabei helfen können festzustellen, ob wir überwacht werden", sagte Glawischnig am Sonntag in der ORF-Pressestunde. Parteiintern wird bereits nach Fachleuten gesucht. "Ich lasse das jetzt überprüfen." Erneut plädierte Glawischnig im ORF dafür, dass NSA-Aufdecker Edward Snowden Asyl in Österreich erhält. Eine Forderung, die schon fast jeder zweite Österreicher teilt, wie eine aktuelle Karmasin-Umfrage im Auftrag von "Heute" (800 Befragte,) belegt:
46 % sind dafür, dass Edward Snowden, der noch immer in Russland untergetaucht ist, hierzulande Asyl erhält
26 % sind dagegen (keine Angabe: 28 %).
Anfang Juli 2013 – also noch vor "Handygate" (Abhören von Top-Politikern) waren die Österreicher deutlich skeptischer gegenüber Snowden:
39% befürworteten Asyl in Österreich
38 % befürworteten Asyl in Österreich nicht