Gleich 2 Häuser standen am Freitag in Flammen

In Niederösterreich ist es am Freitag zu gleich zwei Wohnhausbränden gekommen. In Hainburg an der Donau und in Maustrenk gingen jeweils ein Wohnhaus in Flammen auf. Verletzte wurde in beiden Fällen zum Glück niemand. In einem Fall geht die Polizei von einem Brandstifter aus.

Gleich zwei Wohnhäuser sind in Niederösterreich am Freitag in Flammen aufgegangen. In Hainburg an der Donau (Bruck an der Leitha) wurde am Fretiag Brandalarm ausgelöst. Als die Feuerwehren von Hainburg, Wolfsthal und Bad Deutsch Altenburg eintrafen, schlugen bereits meterhohe Flammen aus den Fenstern des leerstehenden Hauses.

Brandbeschleuniger im Haus

Mit schwerem Atemschutz drangen die Florianis ins Innere des Gebäudes vor. Nach den erfolgreichen Löscharbeiten musste das Haus von Sperrmüll entrümpelt werden, bevor das Bundeskriminalamt mit Spürhunden nach der Brandursache suchten. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, da im Inneren des Hauses Brandbeschleuniger gefunden wurden.

In den vergangenen Monaten sind im Großraum Hainburg rund 20 Brände in leerstehenden Häusern gelegt worden. Es dürfte sich daher um einen einzelnen Serientäter handeln, hieß es von Seiten der Polizei. Dabei gab es keine Verletzten.

Kein Zusammenhang zu zweitem Brand

Auch in Maustrenk im Bezirk Gänserndorf wurde kurz nach 19 Uhr Feueralarm gegeben. Insgesamt vier Feuerwehren aus der Umgebung rückten aus, um den Vollbrand zu bekämpfen. Die EVN unterbrach die Strom- und Gaszufuhr zum Haus. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, ein Zusammenhang zur Brandstiftung in Hainburg gibt es aber nicht.

Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause, weshalb es keine Verletzten gab. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt, dürfte aber enorm sein. Ein Großteil des Daches fiel dem Feuer zum Opfer.

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