Mit einem 4:0 gegen Dynamo Kiew gab's den perfekten Abschluss im Trainingslager in Belek, am Freitag steigen die Grün-Weißen in den Flieger nach Hause.
Rapid-Trainer Barisic analysiert die Partie gegen den Top-Klub aus der Ukraine: "Wir wollen das Resultat nicht überbewerten. Wir haben gegen einen sehr starken Gegner gut organisiert gespielt, hatten auch sehr gute Umschaltmomente. Was noch besser werden muss ist das Spiel mit dem Ball, die Beweglichkeit, die Schnelligkeit im Kopf. Auch die Überzahlsituationen müssen wir besser ausspielen. Es war aber ein sehr gelungener Test von der Mannschaft. Das rundet ein sehr gutes Trainingslager sehr gut ab."
Der Chefcoach zieht eine positive Bilanz über das Trainingslager in der Türkei: "Die Jungs und alle miteinander haben hier sehr, sehr gut gearbeitet. Leider haben einige Spieler auch leichte Verletzungen erlitten, das wünscht man sich natürlich nicht. Es wäre schön, wenn der komplette Kader einmal ganz gesund bleiben würde. Aber das ist im Leistungssport eben so, dass man damit umgehen können muss. So war es ein sehr gutes Trainingslager."
Dennoch gibt's Sorgenfalten bei den Hütteldorfern. Mit Ferdy Druijf, Marco Grüll und Nic Kühn fallen gleich drei Top-Offensivspieler aus. Barisic klärt auf: "Bei Druijf müssen wir abwarten, da müssen wir Untersuchungen in Wien abwarten. Bei Grüll gibt es Muskelprobleme, ich gehe davon aus, dass er wieder dabei sein wird. Kühn hatte Probleme mit einer Grippe, dazu leichte Muskelverhärtungen. Auch er wird hoffentlich in Wien dann wieder komplett mittrainieren können."
"Es geht jetzt sehr zeitig nach Hause, am Montag nehmen wir das Training auf und bereiten uns auf die kommenden Top-Spiele vor. Nur ich bin leider selbst ein wenig dezimiert, muss aufpassen, welche Schritte ich mache", lacht Barisic über eine lästige Wadenverletzung.
Am nächsten Freitag (3. Februar, 18:00 Uhr) startet dann das Frühjahr für Rapid mit dem Cup-Viertelfinale beim Wolfsberger AC. Am Freitag drauf (10. Februar, 20:30 Uhr) wartet der Liga-Auftakt mit dem Kracher bei Sturm Graz.