Gleinalmtunnel-Sperre dauert zwei Monate

Am Freitag hat ein Sondertransporter im Gleinalmtunnel Feuer gefangen. Am Dienstag kann das Fahrzeug erst geborgen werden.

Nach dem schweren Brand eines Kranwagens im Gleinalmtunnel am Freitag, "heute.at" berichtete, wurden über das Wochenende die Sicherungsmaßnahmen für die zerstörte Zwischendecke durchgeführt und ein erstes Konzept für die Umleitungsstrecke über die S 35 (Brucker Schnellstraße) erarbeitet. Mehr als 100 Stahlstützen wurden laut ASFINAG im Tunnel angebracht, um die Zwischendecke abzusichern. Deshalb konnte der Brandsachverständige das Wrack erst am Montag erstmals begutachten.

Die Bergung des mehr als 80 Tonnen schweren Kranwagens, der aus noch ungeklärter Ursache plötzlich in Flammen aufging, soll voraussichtlich am späten Dienstagabend erfolgen.

Baustelle auf der Ausweichroute

Auf der Umleitungstrecke über die S 35 Brucker Schnellstraße sorgt derzeit aber noch eine vier Kilometer lange Baustelle zwischen Röthelstein und Laufnitzdorf für Behinderungen. Pro Richtung steht zum Ärger der Autofahrer nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

"In Absprache mit dem Bauunternehmen werden alle Arbeiten so forciert, dass die Strecke in etwa zwei Wochen – statt in eineinhalb Monaten - freigegeben werden kann, wobei die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden natürlich gewährleistet sein muss", versucht die ASFINAG zu beruhigen.

Zusätzlich zur Umleitung über die S 35 und die S 6 wird für die Dauer der Sperre des Gleinalmtunnels – derzeit wird von bis zu zwei Monaten ausgegangen – aber auch eine großräumige Umfahrung über die A 2 Süd Autobahn bis zum Knoten Villach und weiter über die A 10 Tauern Autobahn empfohlen.

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(red)

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