Am Mittwochvormittag stoppte die Polizei am Grenzübergang Gmünd/Nagelberg einen Sattelschlepper zu einer routinemäßigen Lenker- und Fahrzeugkontrolle. Im Zuge der Auswertung des digitalen Fahrtenschreibers stießen sie auf Unregelmäßigkeiten.
Obwohl der aus Tschechien stammende Lenker (41) eine Ladung im Bezirk Mistelbach aufgenommen hatte, war er laut Fahrerkarte erst dreizehn Minuten unterwegs. Er hatte missbräuchlich die Karte eines Kollegen benutzt, der aber nicht im Fahrzeug anwesend war.
Nach anfänglichem Leugnen bei der Einvernahme gab der Fahrer schließlich die Täuschung zu. Die fälschlich verwendete Fahrerkarte wurde sichergestellt.
Der "Geisterfahrer" wurde auf freiem Fuß angezeigt und musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.150 Euro an die Bezirkshauptmannschaft Gmünd leisten.