Das berichteten mehrere oberösterreichische Medien. Als mögliches Motiv des Selbstmordes nennt der Beitrag Mobbing. Hametner hinterließ einen Abschiedsbrief, in dem er Bürgermeister Köppl die Schuld zuschiebt.
"Dein Mobbing hat endlich Erfolg", zitierte das oberösterreichische "Life Radio" aus dem Schreiben. "Die letzten fünf Jahre hast du mich in einer Art behandelt, wie man keinen Menschen behandelt " und "ich kann und will mich nicht mehr von dir verletzen lassen".
"Krasses" Mobbing?
Köppl war für die APA heute nicht zu erreichen. Er sei mitgenommen, wie Vizebürgermeister Schrabacher, der gerade im Ausland weilt, am Telefon sagte. Er selbst zeigte sich ebenfalls erschüttert. Als er vom Selbstmord hörte, habe er zunächst gedacht, es handle sich bei der Ursache um private Probleme Hametners, sagt er. Aber in seiner E-Mail schiebe der Verstorbene alles auf den Bürgermeister.
Köppl und Hametner hätten sich nicht besonders gut verstanden, räumt Schrabacher ein, aber: "Für mich war es nicht nachvollziehbar, dass es so ein krasses Mobbing war." Vielleicht hätten die beiden ihre Probleme ausdiskutieren sollen, findet der Vizebürgermeister. Er selbst habe mit dem Verstorbenen "konstruktiv zusammengearbeitet".
FPÖ-Stadtrat Grampelhuber hat Bürgermeister Köppl nun aufgefordert, sein Amt niederzulegen. "Wenn er nur den Funken eines Anstandes hat, dann tritt er zurück", sagte er im Gespräch mit der APA. Dem Abschieds-Mail Hametners sei nichts hinzuzufügen. Er habe das Mobbing des Bürgermeisters "jeden Tag live erlebt".
APA/Red.