Ein 33-Jähriger gab sich im Internet als seriöser Käufer aus und verkaufte Waren, die er niemals verschickte. Jetzt klickten für einen Gmundner die Handschellen.
Ein halbes Jahr lang spielte der Beschuldigte das falsche Spiel, führte zahlreiche Kunden an der Nase herum.
Wie die Polizei berichtet, gab sich der 33-Jährige im Internet als zahlungswilliger Käufer aus, erschlich sich mit gefälschten Zahlungsbestätigungen die Waren. Diese ließ er sich zu Scheinadresse schicken. Dabei handelte es sich vorwiegend um Handys und Computerzubehör.
Bei einem Versandhandel gab er sich mit den Personalien eines bereits von ihm geschädigten Opfers aus und erschlich dadurch den Erhalt der bestellten Waren.
Angebotene Waren nie ausgeliefert
Der Gmundner ging noch weiter, bot selbst im Netz technische Geräte zum Verkauf an. Er lieferte aber nie etwas davon aus.
Nach einem halben Jahr, im November 2017 flog der Schwindel dann aber auf. Bei einer gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung konnten einige der besagten Güter sichergestellt werden. Der Schaden beläuft sich auf 4.900 Euro – Anzeige auf freiem Fuß.
(mip)