Gnadenfrist für Pendler

15.000 Autolenker, 1000 Radfahrer und Hunderte Fußgeher täglich atmen auf! Beim Krisengipfel unter Leitung von Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger (SPÖ, Bild) einigten sich nun Politik, ÖBB und Denkmalschutz darauf, dass der historische Donauübergang zumindest noch drei Jahre erhalten wird.

Bis zum 31. Dezember 2012 muss nun eine Lösung für die baufällige Brücke in der Linzer City her. Ob eine Sanierung oder ein Neubau umgesetzt wird, ist aber noch offen. Das Denkmalamt will das Endgutachten des Eigentümers ÖBB Ende März 2010 abwarten und dann entscheiden, erklärt Kepplinger nach dem Treffen Mittwochvormittag. Eine eigene Arbeitsgruppe wird im Jänner mit den weiteren Planungen betraut werden.
Um die von Rost zerfressene Brücke weiter nutzen zu können, soll das Bauwerk aus dem Jahre 1900 in den kommenden Monaten provisorisch saniert und die Konstruktion überwacht werden. Die Sicherheit steht im Vordergrund, unterstreicht VP-Klubchef Thomas Stelzer. Trotz der Sofortmaßnahmen kann es jedoch zu temporären Sperren kommen - vor allem bei Sturm soll der Donauübergang kurzfristig dicht gemacht werden.
Egal wie die Lösung aussieht, Linz braucht die Donauquerung, erklärt Verkehrs-Vizebürgermeister Klaus Luger (SPÖ). Er spielt dabei auch auf die geplante zweite Straßenbahnachse durch Linz an, die im Bereich der jetzigen Brücke einmal den Fluss queren soll.Jürgen Tröbinger

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen