Gnadenschuss für Reh: Polizei-Einsatz nach Tumult

Bild: Fotolia (Symbolfoto)

Zivilcourage oder falsch verstandene Tierliebe? Nach einem Wildunfall bei Rannersdorf bei Schwechat musste ein Jäger anrücken, um dem Tier den Gnadenschuss zu geben. Aber: Mehrere erboste Lenker blieben stehen, wollten den Waidmann am Abdrücken hindern. Die Polizei musste schließlich anrücken!

Zivilcourage oder falsch verstandene Tierliebe? Nach einem Wildunfall in Rannersdorf bei Schwechat musste ein Jäger anrücken, um dem Tier den Gnadenschuss zu geben. Aber: Mehrere erboste Lenker blieben stehen, wollten den Waidmann am Abdrücken hindern. Die Polizei musste schließlich anrücken!

Wilde Szenen auf einer Landstraße bei Schwechat – der Auslöser: ein im Sterben liegendes Reh. Ein herbeigerufener Jäger sollte dem Tier den Gnadenschuss geben. Doch einige Autofahrer blieben stehen und griffen ein – wollten den Waidmann am Schießen hintern. Ein Tumult war die Folge, die Exekutive musste anrücken.

Die Polizeibeamten hatten die Situation rasch unter Kontrolle, der Jäger durfte das Reh erschießen. "Das Reh war niemals mehr zu retten, es musste eigentlich durch das Eingreifen länger leiden", erzählt ein Beamter. 

 

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