Beat Feuz hat es geschafft: Er ist Olympiasieger! Mit einer dominanten Fahrt sichert er sich die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking. Diese Medaille fehlte noch im Regal des 34-Jährigen.
Er war bereits Weltmeister, Bronze- und Silbermedaillengewinner bei Olympia, gewann vier Mal den Abfahrts-Weltcup. Nun ist er also auch Olympiasieger.
Nach 42 Fahrern war aber klar: Es reicht zur Goldmedaille. Im Anschluss sagte er: "Es waren lange Minuten in der Leaderbox." Besonders ein Telefonat sei für Feuz im Anschluss magisch gewesen.
"Das Schöne war, dass ich mit meiner Freundin und Tochter telefonieren konnte und das war einer der coolsten Momente meiner Karriere. Da ging mir nicht nur das Schöne durch den Kopf, sondern auch das Negative, die schweren Zeiten und der Dank an meine Freundin, dass sie zu Hause alles regelt, damit ich an den Start gehen kann", verdrückte Feuz die ein oder andere Träne.
Den Olympiasieg ordnet der Schweizer sehr hoch ein: "Wenn ich an 2013 denke, mein Knie war am Arsch. Ich wusste nicht, ob ich überhaupt zurückkommen kann. Jetzt stehe ich mit allen Titeln da. Ich nehme das nicht selbstverständlich."
Vor dem Rennen war er weniger nervös als vor den Wettkämpfen in Kitzbühel und Wengen, so Feuz. "Gestern war es schlimmer aufgrund der Unsicherheit. Die Verschiebungen nerven natürlich und heute war am Morgen schon klar, dass wir starten können. Wir sind noch unseren Plan durchgegangen und der ging heute auf", so Feuz weiter.