Der Gold-Hattrick ist perfekt!
Nach Gold in der Abfahrt sowie in der Team-Kombination gemeinsam mit Tanguy Nef holt sich Franjo von Allmen nun auch im Super-G den Olympiasieg. Mit Startnummer sieben ging der Schweizer ins Rennen und meisterte die anspruchsvolle Piste in Bormio am besten. Ein kleiner Fehler im Übergang zum Schlussteil blieb folgenlos – mit einer Zeit von 1:25,32 Minuten übernahm er die Führung.
Silber sicherte sich der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (+0,13 Sekunden), Bronze ging an Marco Odermatt (+0,28). Franjo von Allmen ist damit der dritte alpine Skirennläufer nach Toni Sailer (1956 in Cortina) und Jean-Claude Killy (1968 in Grenoble), der bei seinen ersten Olympischen Winterspielen dreimal Gold gewinnen konnte.
Bester ÖSV-Läufer war Riesentorlauf-Weltmeister Raphael Haaser auf Rang fünf, ihm fehlten 57 Hundertstel auf Gold. Vincent Kriechmayr belegte bei seinem letzten Olympia-Rennen Platz sieben (+0,78). Marco Schwarz wurde 14. (+1,36), Stefan Babinsky landete auf Rang 21 (+1,72).