Szene

Goldener Löwe an philippinischen Regisseur

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:16

Am Samstagabend wurden zum 73. Mal die begehrten Preise im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele in Venedig vergeben. Der Goldene Löwe ging an das Drama "The Woman Who Left" des philippinischen Regisseurs Lav Diaz.

Am Samstagabend wurden zum 73. Mal die begehrten Preise im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele in Venedig vergeben. Der Goldene Löwe ging an das Drama "The Woman Who Left" des philippinischen Regisseurs Lav Diaz.

Der Plot des fast vierstündigen Gewinnerfilms dreht sich um eine Frau, die nach 30-jähriger unrechtmäßiger Inhaftierung zurück ins Leben finden will. Der Film des ersten philippinischen Preisträgers ist vollständig in Schwarz-Weiß gedreht.

Der zweiwichtigste "Große Preis der Jury" ging an den Film "Nocturnal Animals" von Modedesigner Tom Ford. Als beste Schauspieler wurden Emma Stone (USA, "La La Land") und Oscar Martínez (Argentinien, "El ciudadano ilustre") ausgezeichnet. Der Spezialpreis der Jury ging an die Regisseurin Ana Lily Amirpour für das Kannibalendrama "The Bad Batch".

20 Beiträge hatten um die Auszeichnungen beim ältesten Filmfest der Welt gerittert. Präsident der Jury war diesmal der britische Regisseur Sam Mendes.

Seite 2: Alle Preisträger:

Goldener Löwe für den besten Film:

ANG BABAENG HUMAYO (THE WOMAN WHO LEFT) von Lav Diaz  (Philippinen)

 

Silberner Löwe - Großer Preis der Jury:

NOCTURNAL ANIMALS von Tom Ford (USA)

 

Silberner Löwe - Bester Regisseur:

Andrei Konchalovsky für PARADISE (Russland Germany)

Amat Escalante für LA REGIÓN SALVAJE/THE UNTAMED (Mexiko, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Norwegen, Schweiz)

 

Coppa Volpi - Beste Schauspielerin:

Emma Stone in LA LA LAND von Damien Chazelle (USA)

 

Coppa Volpi - Bester Schauspieler:

Oscar Martínez in EL CIUDADANO ILUSTRE von Mariano Cohn & Gastón Duprat (Argentinien, Spanien)

 

Bestes Drehbuch:

Noah Oppenheim für JACKIE von Pablo Larraín (GB)

 

Spezieller Preis der Jury:

THE BAD BATCH von Ana Lily Amirpour (USA)

 

Marcello Mastroianni Award - Beste junge Schauspielerin:

Paula Beer in FRANTZ von François Ozon (Frankreich, Deutschland)

“Luigi de Laurentiis" - Löwe der Zukunft für einen Debütfilm:

Akher Wahed Fina (The Last of Us) von Ala Eddine Slim (Tunesien, Katar, VAE, Libanon)

Orizzonti Award für den besten Film:

LIBERAMI von Federica Di Giacomo (Italien, Frankreich)

 

Orizzonti Award für den besten Regisseur:

Fien Troch für HOME (Belgien)

 

Spezieller Orizzonti Award der Jury:

KOCA DÜNYA (BIG BIG WORLD) von Reha Erdem (Türkei)

 

Orizzonti Award für die beste Schauspielerin:

Ruth Díazin in TARDE PARA LA IRA by Raúl Arévalo (Spanien)

Orizzonti Award für den besten Schauspieler:

Nuno Lopes in SÃO JORGE by Marco Martins (Portugal, Frankreich)

 

Orizzonti Award für das beste Drehbuch:

KU QIAN (BITTER MONEY) by Wang Bing (Frankreich, Hongkong)

Orizzonti Award für den besten Kurzfilm:

LA VOZ PERDIDA by Marcelo Martinessi (Paraguay, Venezuela, Kuba)

 

Venedig Kurzfilm-Nominierung für den Europäischen Filmpreis 2016:

AMALIMBO von Juan Pablo Libossart (Schweden, Estland)

Venedig Klassik-Auszeichnung für die beste Kinodukomentation:

LE CONCOURS von Claire Simon (Frankreich)

 

Venedig Klassik-Auszeichnungen für den besten aufbereiteten Film:

BREAK UP – L’UOMO DEI CINQUE PALLONI by Marco Ferreri

(1963 and 1967, Italien und Frankreich)

 

Goldener Löwe für das Lebenswerk:

JEAN-PAUL BELMONDO

JERZY SKOLIMOWSKI

 

Jaeger-Lecoultre Glory To The Filmmaker Award:

Amir Naderi

 

Person Tribute to Visionary Talent Award:

Liev Schreiber

 

L'Oréal Paris per il Cinema Award:

Matilde Gioli

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