Ungewohnte Szenen kann man möglicherweise bald an der Salzach beobachten: Im Pinzgau, Pongau und Tennengau hat sich der Geschäftsmann Robert Schneider aus Bischofshofen den Schätzen im Fluss angenommen. Er will mit staubsauger-ähnlichen Geräten Gold und wertvolle Materialien aus dem Wasser bringen. Nicht alle sind begeistert.
Ungewohnte Szenen kann man möglicherweise bald an der Salzach beobachten: Im Pinzgau, Pongau und Tennengau hat sich der Geschäftsmann Robert Schneider aus Bischofshofen den Schätzen im Fluss angenommen. Er will mit Staubsauger ähnlichen Geräten Gold und wertvolle Materialien aus dem Wasser bringen. Nicht alle sind begeistert.
Die Maschine soll das Wasser aus der Salzach pumpen, und nach einer Filterung wieder zurück in den Fluss befördern. So soll von Mai bis Oktober ein halbes Gramm Gold pro Kubikmeter Kies ans Tageslicht gebracht werden.
Ein erheblicher Eingriff in das Ökosystem, wie Karl Schauer vom Fischereiverein Schwarzach zu "orf.at" sagte: "Am Ende haben wir womöglich eine Goldgräberstimmung entlang der Salzach, wo überall die Sauggeräte stehen. Wenn es in der Salzach wirklich Gold gibt, dann wäre das wohl das Ende der Fischerei."
Der Initiator Robert Schneider beruhigt. Es lägen alle Genehmigungen vor und alles werde genau überprüft - die Aufregung könne er daher nicht nachvollziehen. Er will bei der Förderung des Edelmetalls außerdem auf die Schonzeit der Fische Rücksicht nehmen.