Das ist die offiziell größte Todeszone der Welt

Als Todeszonen werden Gebiete bezeichnet, die einen so geringen Sauerstoffgehalt haben, dass Pflanzen und Tiere nicht überleben können.
Acht Monate lang erkundeten Unterwasserroboter das Meer zwischen dem Iran, Pakistan, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman. Dann war klar: Im Golf von Oman, wie dieses Gebiet im Arabischen Meer genannt wird, befindet sich die größte Todeszone der Welt.

Wie die Forscher, die die Roboter auf Erkundungstour geschickt hatten, berichten, ist dieses Gebiet etwa so groß wie Schottland und droht weiter zu wachsen. "Unsere Untersuchung zeigt, dass die Situation schlimmer ist als befürchtet", so das Team um Bastien Queste von der University of East Anglia im britischen Norwich in den "Geophysical Research Letters". Der Ozean ersticke.

In einer sogenannten Todeszone ist kaum freier Sauerstoff im Wasser vorhanden. Deshalb können dort weder Pflanzen noch Tiere überleben. "Es ist ein Umweltproblem, das auch schwere Konsequenzen für die Menschen der Region hat, die für ihre Nahrung und Arbeitsplätze auf einen lebendigen Ozean angewiesen sind", erklärte Studienleiter Queste. Doch es gibt auch Auswirkungen, die den ganzen Planeten treffen – "heute.at" berichtete.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Wie viele Todeszonen es sonst auf der Welt gibt, erfahren Sie im Video.

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(red)

Zwei Männer laufen im Sonnenuntergang am Strand der Al-Batina Provinz am Golf von Oman entlang.
Zwei Männer laufen im Sonnenuntergang am Strand der Al-Batina Provinz am Golf von Oman entlang.


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