Google löscht ab 1. Juni Tausende Nutzer-Konten

GMail, Drive, YouTube und Co. – wer bei diesen Diensten ein Konto hat und schon länger nicht mehr aktiv war, sollte jetzt handeln. Google räumt auf.

Google wird ab dem 1. Juni 2021 seine Nutzungsbedingungen ändern. Angekündigt wurde dies bereits Ende 2020. Doch was genau wird sich zu diesem Zeitpunkt hin alles ändern? Eine kleine Übersicht. Mit der neuen Regelung werden in einem ersten Schritt inaktive Konten bei Google-Diensten gelöscht.

Dazu zählen Dienste wie YouTube, GMail, Drive und Co. Die Änderung trifft Nutzerinnen und Nutzer, die sich schon zwei Jahre oder länger nicht mehr eingeloggt haben. Allerdings werden betroffene Personen vorab per Mail benachrichtigt. Meldet man sich dann rechtzeitig wieder an, bleiben die Konten erhalten. Sonst werden sie gelöscht.

Weniger Speicherplatz

Ab dem 1. Juni ändern sich auch die Speicherlimits für Fotos, Videos und andere Dateien bei Google. Die Zeiten, wo der Speicherplatz noch unlimitiert war, sind vorbei. Neu gilt ein Limit von 15 GB pro Account. Angerechnet werden unter anderem Mails in GMail, einschließlich der Ordner Spam und Papierkorb. Die Dateien im Drive, inklusive PDFs, Bilder und Videos.

Bei Google Fotos zählen Bilder in normaler Qualität, die vor dem 1. Juni hochgeladen wurden nicht zu dem 15-GB-Kontingent dazu. Alle, die nach dem Datum hochgeladen werden, jedoch schon. Nutzerinnen und Nutzer die den Speicherplatz überschreiten, können nichts mehr hochladen oder möglicherweise keine E-Mails mehr verschicken. Was genau bei welchem Dienst an den Speicherplatz angerechnet wird, erklärt Google auf seiner Website.

100 GB für 20 Dollar

Sollte man das Limit bald erreichen, wird man von Google vorab per Mail informiert. Dann muss man entweder Speicherplatz freigeben, indem man Dateien, Fotos oder Videos löscht, oder man hat die Möglichkeit zusätzlich mehr Speicherplatz zu kaufen. 100 GB gibt es für rund 20 Dollar pro Jahr. 200 GB kosten 30 Dollar pro Jahr. Zwei Terabyte Speicherplatz verkauft Google für 100 Dollar pro Jahr.

Änderungen gibt es zudem auch bei der Videoplattform YouTube. So darf Google ab dem 1. Juni dort bei allen hochgeladenen Videos Werbung schalten und nicht nur bei denjenigen, die am Partner-Programm teilnehmen. Die Uploader dieser Videos würden dann jedoch keinen Anteil an den Werbeeinnahmen erhalten. Zudem gibt es neu ein explizites Verbot, Daten per Gesichtserkennung via YouTube zu sammeln.

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