Göttlich: Wenn ich groß bin, werde ich Banker!

Gewusel im Haus des Meeres in Wien-Mariahilf: Dutzendende Mini-Gottesanbeterinnen sind die neuen Bewohner der Insektarien.

"Zum Glück muss man diesen Zwergen von knapp 3 mm weder Jausenpakete machen, noch ist man gezwungen, ihnen Windeln zu wechseln. Aber gefüttert gehören sie allemal, und ganz ihrer Natur entsprechend verlangen sie nach kleinstem Lebendfutter. Also mussten wir in Rekordzeit Unmengen an kleinen Obstfliegen herbei schaffen, um die unzähligen Mäuler zu stopfen", heißt es vom Haus des Meeres. Denn Gottesanbeterinnen sind bereits als Babys bei Nahrungsmangel Artgenossen gegenüber nicht abgeneigt, und schnell stehen mal Bruder oder Schwester auf der Speisekarte, wissen die Experten.

Der Nachwuchs ist erst wenige Millimeter groß



Ab sofort können die Besucher des Haus des Meeres nun dieses Gewusel an winzigen Fangschrecken aus nächster Nähe in einem der Insektarien bewundern.

"Schwierig wird es für unsere Pfleger nur einmal am Tag, wenn unsere Kleinsten gefüttert und mit Wasser versorgt werden müssen. Denn dazu muss die Scheibe geöffnet werden, und das bei einer sich ständig und flink bewegenden Kinderschar! Seither verstehen wir nur zu gut, warum Gottesanbeterinnen durchaus froh sind, wenn sie sich nicht um ihren Nachwuchs kümmern müssen. Einen Sack Flöhe zu hüten könnte nicht schwieriger sein…", lacht Kurator Michael Köck. (ck)

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