Wegen eines Budgetstreits ließ Chris Christie, der Gouverneur von New Jersey und und bekennender Trump-Unterstützer, sämtliche Strände im US-Bundesstaat sperren. Familien, die gerade Urlaub machten, mussten wieder abreisen.
Eine Ausnahme wurde aber gemacht: Der Politiker selbst durfte sich offenbar sonnen lassen. Christie wurde nämlich auf einem der gesperrten Strände gesichtet. Er soll das Wochenende in einem Strandhaus der Regierung verbracht haben.
"Er hatte eine Baseballkappe auf"
Per Hubschrauber wurde er dann am Sonntag zu einer Pressekonferenz geflogen. Die Frage, ob er denn etwas Sonne abbekommen habe, verneinte er. Nach dem Hinweis, dass Fotos existieren würden, auf welchen Christie am Strand zu sehen sei, ruderte sein Sprecher ein wenig zurück. Er wäre zwar am Strand gewesen, habe aber keine Sonne abbekommen, da er eine Baseballkappe trug.
Der Gouverneur selbst verteidigte sich, indem er meinte, dass das Strandhaus nicht zum Nationalpark gehören würde. Auf die Frage ob das fair wäre antwortete er: "Lassen Sie sich zum Gouverneur wählen, dann können sie auch so eine Residenz haben."
Government Shutdown
Grund für die Schließung war ein Streit über die Gesundheitsvorsorge. Beide Parteien konnten sich nicht einigen, weshalb Christie einen "Government Shutdown" anordnete. Eine Schließung der Regierung. In dem Fall würden Strände und Parks, die vom Bundesstaat betrieben werden, für die Öffentlichkeit gesperrt.
(ds)