Grabräuber plünderten mehr als 50 Gräber in Enns

Am Montag schnappten burgenländische Polizisten drei rumänische Grabräuber beim Grenzübergang Nickelsdorf. Erst am Dienstag stellte sich heraus, wie viele Grabstellen die Räuber wirklich plünderten.

beim Grenzübergang Nickelsdorf. Erst am Dienstag stellte sich heraus, wie viele Grabstellen die Räuber wirklich plünderten.

Der Grabschmuck, den sich die Rumänen krallten, war enorm wertvoll. Laut Polizei war der Wert des Diebesguts im fünfstelligen Bereich, also sicher mehr als 10.000 Euro. Die Beamten machten sich sofort auf die Suche nach den rechtmäßigen Besitzern der erbeuteten Laternen und Schüsseln. 

Bei ihren Ermittlungen stießen die Cops bald auf das wahre Ausmaß der Grabplünderungen. Sie wiesen den Rumänen 50 Grabschändungen nach. Der Tatort war ein Friedhof in Enns an der Donau.

Als die Beamten die Diebe in die Zange nahmen, gestand das Trio ihre Taten. Mit weiteren 30 Delikten, so die Polizei, ist noch zu rechnen.

Die Täter befinden sich in Haft und werden derzeit wegen weiterer Friedhofsschändungen überprüft.

 

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