"Gräfin vom Naschmarkt" sperrt nach Corona nie mehr auf

Die "Gräfin vom Naschmarkt" sperrte ihren Türen still und heimlich für immer zu.
Die "Gräfin vom Naschmarkt" sperrte ihren Türen still und heimlich für immer zu.Google
Das Kult-Lokal an der Linken Wienzeile, das vor allem unter Nachtschwärmern bekannt war, ist das jüngste Opfer der Corona-Maßnahmen.

Sollte die Gastronomie in Österreich in diesem Jahr wieder öffnen dürfen, wird eine nicht dabei sein: die "Gräfin vom Naschmarkt". Das urige Lokal in der Linken Wienzeile bleibt für immer zu. Dem Google-Treffer ist bereits der Vermerk "dauerhaft geschlossen" angefügt. Vor Ort ist derzeit zwar noch ein Schild mit dem Hinweis "Wegen Umbau geschlossen" in der Auslage zu lesen, die "Krone" will jedoch anderes aus Behördenkreisen erfahren haben: "Die Gewerbeberechtigung wurde vom Eigentümer bereits im Oktober zurückgelegt."

Bemerkt hatte dies bisher jedoch niemand. Schließlich sind sämtliche Lokale seit November aufgrund des Lockdowns geschlossen. Da ist es nicht verwunderlich, dass hinter dem einen oder anderen Fenster die Zeit stehen geblieben zu scheint.

Nächtlicher Hafen

Schmerzlich vermissen werden die "Gräfin" vor allem Nachtschwärmer - allerdings wohl nicht wegen des Essens. Ihre Tür war stets offen, wenn in anderen Lokalen bereits das Licht aus war. Damit ist das Gebiet rund um den Naschmarkt wieder um eine Institution ärmer. Auf Online-Portalen fiel die "Gräfin vom Naschmarkt" stets mit unfassbar schlechten Online-Bewertungen auf. Die Preise hingegen waren geschmalzen. 

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