Der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser geht in die Gegenoffensive. Laut "Presse" will er die Einvernahme von 44 Zeugen, en gros Manager einer Liechtensteiner Bank, erwirken.
Der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser geht in die Gegenoffensive. Laut "Presse" will er die Einvernahme von 44 Zeugen, en gros Manager einer Liechtensteiner Bank, erwirken.
Grassers Anwalt hat einen Antrag auf Weisung durch Justizminister Brandstetter (VP) gestellt. Dieser soll die Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien anweisen, Grassers 44 Zeugen einzuvernehmen. Grasser wird unter anderem Untreue und Geschenkannahme vorgeworfen.
Im bekanntesten Fall geht es um den Vorwurf einer Provision von 2,4 Millionen Euro für den Verkauf der Bundeswohnungen (BUWOG). Vor einer etwaigen Verurteilung gilt für jeden die Unschuldsvermutung.