Die Buwog-Ermittler vermuten, dass das Liechtensteiner Konto "400.815", auf dem ein Drittel der Buwog- und Porr-Provision gelandet war, Grasser zuzurechnen sei.
Die Buwog-Ermittler vermuten, dass das Liechtensteiner Konto "400.815", auf dem ein Drittel der Buwog- und Porr-Provision gelandet war, Grasser zuzurechnen sei, wie das Nachrichtenmagazin "Format" schreibt.
Laut dem Bericht bestehe der Verdacht von Geldflüssen und Kontobewegungen auf ein Konto, das Grasser mit der Buwog-Causa in Verbindung gebracht wird.
Grassers Freund und Geschäftspartner Meischberger hatte die Provision des siegreichen Bieters für die Buwog-Wohnungen von Zypern aus über Umwege nach Liechtenstein bringen lassen und dort auf drei Konten zu fast gleichen Teilen aufgeteilt. Die Zahlungen flossen in Raten auf die Konten "Natalie" (insgesamt 2,192.961 Euro), "Karin" (2,506.462 Euro) und "400.815" (2,506.461 Euro). Während Meischberger beteuert, alle drei Konten hätten ihm gehört, wurde das Konto "Karin" laut Medienberichten vom Immobilienmanager Ernst-Karl Plech eröffnet.
Das Konto "400.815" sei vermutlich Grasser zuzuordnen, so die Ermittler: "Aufgrund der Zusammenhänge zum Konto der Mandarin Group bei der Raiffeisenbank Liechtenstein ist davon auszugehen, dass die (...) am Konto '400.815' veranlagten Beträge einem weiteren Komplizen zuzurechnen sind. (...) Aufgrund der Fülle an Indizien liegt der Verdacht nahe, dass diese dritte Person Grasser ist". Grasser selber hat stets alle Vorwürfe zurückgewiesen, er habe von der Buwog-Provision oder von irgendeiner anderen Provision profitiert. Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung.