Gratis-FFP2-Masken für diese Öffi-Fahrgäste gefordert

FFP2-Maskenpflicht in Öffis.
FFP2-Maskenpflicht in Öffis.picturedesk.com (Symbolbild)
Die Neue Volkspartei Wien fordert Gratis-FFP2-Masken für alle Jahreskartenbesitzerund HEPA Filter in U-Bahnen.

Ab 25-. Jänner gilt im Handel und den öffentlichen Verkehrsmitteln eine FFP2-Maskenpflicht. Die Masken werden in den heimischen Supermarkt-Ketten um 59 Cent pro Stück zum Verkauf angeboten, in einigen Supermärkten erhalten Kunden die Maske zu Beginn aber kostenlos. Solche Gratis-Masken fordert die Neue Volkspartei nun auch für Besitzer von Jahreskarten der Öffis.

"Alle Jahreskartenbesitzer sollen rasch, unbürokratisch und gratis FFP2-Masken von den Wiener Linien zugeschickt bekommen. Denn sie tragen in Wien maßgeblich zum Erhalt des Öffi-Systems bei", fordert ÖVP-Klubobmann Markus Wölbitsch.

"Vergünstigung, die wirklich etwas bringt"

Die Leistungen der Wiener Linien wurden durch den seit Jahresbeginn in Kraft getretenen eingeschränkten Fahrplan reduziert. Viele Menschen nutzen zudem die Öffis aufgrund der Corona-Krise nicht regelmäßig, zahlen aber dennoch weiter, heißt es in einer Aussendung.

"Die neue Volkspartei Wien fordert daher, dass die Jahreskartenbesitzer mit Gratis-FFP2-Masken versorgt werden. Das wäre eine Vergünstigung, die wirklich etwas bringt!" Ab Montag müssen zwei Meter Abstand gehalten werden, was in öffentlichen Verkehrsmitteln schwierig einzuhalten ist.

HEPA-Filter in U-Bahnen

"Wir fordern den zuständigen Stadtrat Hanke auf, möglichst schnell ein Konzept auf die Beine zu stellen. Denn es kommt auf jeden Tag an – die FFP2-Maskenpflicht in den Öffis gilt bereits ab Montag", so Wölbitsch. Außerdem fordert die neue Volkspartei, dass die U-Bahnen mit HEPA (High-Efficiency-Particulate Airfilter) ausgestattet werden, damit das Coronavirus sich in der U-Bahn weniger verbreiten kann.

"Zwar tauschen die Belüftungsanlagen die Luft in den Waggons regelmäßig aus, jedoch braucht es weitere, umfassendere Maßnahmen. HEPA-Filter halten 99,9 Prozent der Viren auf und sind auch für die Zeit nach der Corona-Pandemie besser für die Gesundheit der U-Bahn-Passagiere“, so Wölbitsch abschließend.

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