Nach dem neuen Gutachten über den Grazer Amokfahrer Alen R., das ihm Schizophrenie attestiert, und einer Haftprüfung am Mittwoch wurde der mutmaßliche Mörder in die ehemalige Landesnervenklinik Sigmund Freud gebracht. Statt in der Untersuchungshaft wird er dort die Zeit bis zu seinem Prozess verbringen und medizinisch behandelt werden.
Nach dem in die ehemalige Landesnervenklinik Sigmund Freud gebracht. Statt in der Untersuchungshaft wird er dort die Zeit bis zu seinem Prozess verbringen und medizinisch behandelt werden.
R. wird in einer geschlossenen Abteilung der Klinik untergebracht - der Aufenthalt soll sich nicht von der bisherigen in der Untersuchungshaft unterscheiden, aber eine entsprechende medizinische Betreuung beinhalten. Die Vorgangsweise sei laut Staatsanwaltschaft "absolut üblich". Sie geschah deswegen, weil .
Der 28-jährige Alen R. mitten durch die Grazer Innenstadt gerast. Dabei wurden drei Menschen getötet und 36 weitere zum Teil schwer verletzt, einige auch durch Messerangriffe, als R. zwischenzeitlich aus seinem Fahrzeug stieg. Anschließend ließ er sich vor einer Polizeiinspektion widerstandslos festnehmen.