Grazer Tätowierer sticht antirassistische Motive gra...

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Mit einer ganz besonderen Aktion will der Grazer Tätowierer Alexander Smoltschnik ein Zeichen gegen Rassismus setzen. Wer sich ein antirassistisches Motiv stechen lassen will, muss nur die Materialkosten zahlen. Anmelden kann man sich noch bis 18. Juli im "Pride & Glory" in Graz.

Mit einer ganz besonderen Aktion will der Grazer Tätowierer Alexander Smoltschnik ein Zeichen gegen Rassismus setzen. Wer sich ein antirassistisches Motiv stechen lassen will, muss nur die Materialkosten zahlen. Anmelden kann man sich noch bis 18. Juli im .

Der 47-jährige Alexander Smoltschnik will mit dieser Tattoo-Aktion ein klares Zeichen setzen. Dabei geht es nicht um ein bestimmtes Motiv, erklärt er dem "ORF Steiermark". Egal ob es ein Bild, ein Text oder eine Kombination aus beiden sein soll - die einzige Bedingung ist, dass die antirassistische Botschaft klar ersichtlich sein muss.

Ein Kunde habee sich etwa ein Zitat aus dem Chaplin-Klassiker "Der große Diktator" tätowieren lassen, ein anderer zwei Menschen - einer weiß und einer dunkelhäutig - die sich umarmen. Wer sich ein ähnliches Motiv stechen lassen möchte, kann sich noch bis 18. Juli im "Pride & Glory" in der Mariahilferstraße 23 in Graz melden.

Smoltschnik ist realistisch: "Wir werden mit Tätowierungen gegen Rassismus nicht die Welt retten, das ist mir klar", sagt er. Aber trotzdem findet er es wichtig, "sichtbare Zeichen zu setzen gegen Rassismus, Diskriminierung und für ein gemeinsames Miteinander."

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