Grazerin züchtete Drogen unter Betten ihrer Kinder

Steirischen Polizisten haben insgesamt 14 Personen wegen Drogenhandels festgenommen. Unter den mutmaßlichen Dealern sind eine dreifache Mutter aus Graz und ihr Lebensgefährte: Das Paar hatte mehrere Hanfstauden teilweise im Kinderzimmer unter den Hochbetten der Sprösslinge gezüchtet.



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Auf die 32-jährige Grazerin und ihren 37-jährigen Freund wurden die Ermittler 2011 nach Hinweisen aus der Suchtgiftszene aufmerksam. Sie sollen zwei Männern aus dem Bezirk Weiz im Alter von 22 und 28 regelmäßig Marihuana, Haschisch und Ecstasy-Tabletten verkauft haben. Die Frau und ihr Lebensgefährte bezogen das "Gras" von ihrer eigenen Indoor-Anlage sowie von einem Slowenen. Er sowie elf weitere Männer aus dem Bezirk Weiz und Graz wurden als Dealer ausgeforscht.

In der Wohnung des Grazer Pärchens fanden die Ermittler mehr als ein halbes Kilogramm Marihuana sowie fünf 90 bis 120 Zentimeter große Hanfstauden unter den Betten der Kinder. Am Balkon fanden sich zwei weitere Hanfpflanzen. Nach der Festnahme der Mutter kümmerten sich Sozialarbeiterinnen des Jugendamts um die Kinder.

70 Konsumenten ausgeforscht

Dem Slowenen wurden nach seiner Festnahme im Dezember 2012 der Handel mit 25 Kilogramm Marihuana, 500 Gramm Mephedron, Speed und Ecstasy im Straßenverkaufswert von rund 275.000 Euro nachgewiesen. Unter den insgesamt rund 70 Personen, die von der Polizei als Konsumenten ausgeforscht wurden, befinden sich Lehrlinge, Schüler, Arbeiter und Arbeitslose im Alter von 14 bis 30 Jahren. Gegen mehr als 100 weitere Verdächtige - vorwiegend Jugendliche - wird noch ermittelt.

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