Greenpeace laufen nach Skandal Spender davon

Bild: Reuters

Nach dem Bekanntwerden von Millionenverlusten bei Währungsgeschäften hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace in Österreich rund 200 und in Deutschland rund 700 Förderer verloren. "Es hat aber auch viele zusätzliche Spenden gegeben, von Menschen, die sich gerade jetzt in dieser schwierigen Situation solidarisch zeigen", sagte ein Sprecher von Greenpeace Österreich am Sonntag.

in Österreich rund 200 und in Deutschland rund 700 Förderer verloren. "Es hat aber auch viele zusätzliche Spenden gegeben, von Menschen, die sich gerade jetzt in dieser schwierigen Situation solidarisch zeigen", sagte ein Sprecher von Greenpeace Österreich am Sonntag.

Bei Greenpeace International in Amsterdam hatte ein mittlerweile entlassener Mitarbeiter eigenmächtig Währungsgeschäfte betrieben, die zu einem Verlust von 3,8 Millionen Euro führten. Österreichische Spendengelder waren laut Greenpeace Österreich nicht von dem Vorfall betroffen. Diese werden zudem jeweils zweckgebunden für Kampagne eingesetzt, so Schweitzer weiter.

In Deutschladnd wird Greenpeace von rund 600.000 Geldgebern unterstützt. Rund 110.000 Personen unterstützen Greenpeace Österreich.

Der deutsche Kommunikationsdirektor Michael Pauli sagte, man wolle nun den Schwerpunkt der Arbeit, der traditionell in den Industrieländern lag, in Länder wie Brasilien, China, Indien und nach Afrika zu verlegen. Es gehe nicht nur darum, in Schwellenländern die Lebensbedingungen zu verbessern. Wenn die Herstellung von Textilien in China verbessert, schadstoffärmer und sauberer werde, profitierten auch die Menschen in Deutschland davon, sagte der Sprecher. Weltweit beschäftigt Greenpeace 2.000 Mitarbeiter in mehr als 40 Ländern.

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