Greenpeace sammelt Tschick in Linzer Parks ein

Bild: Mike Wolf
Über 15.000 Zigaretten-Stummel. Das schaffen neun Freiwillige in drei Stunden. Greenpeace kämpft mit ihrer Tschick-Sammel-Aktion für sauberes Wasser und Parks.
Sie sammeln auf öffentlichen Plätzen wie den Badestränden in Urfahr oder in den Linzer Parks. Ein freiwilligen Team von Greenpeace Linz sagt Tschick-Stummeln in der Landeshauptstadt seit Mitte Juni den Kampf an.

Das Anliegen

Mit dem CD-Cover zum Album "Nevermind" der in den 90er Jahren so erfolgreichen US-Band Nirvana setzt sich die Gruppe auf ihrer Facebook-Seite gegen Plastikmüll vor allem in Gewässern ein.

Auf dem Bild zu sehen ist ein Baby das im Wasser schwimmt. Im Original taucht der Säugling nach einem Dollarschein, im Bild schwimmt es neben Plastiksackerln.

CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Und was hat Plastik mit Zigaretten-Stummeln zu tun?

Zigaretten bzw. deren Filter bestehen aus Kunststoff, sie zerfallen später zu Mikroplastik und belasten so die Natur. Denn bis ein Filter verrottet können bis zu 15 Jahre vergehen.



15.000 Tschick-Stummel in drei Stunden

Am Samstag war die Gruppe im Volksgarten, Schillerpark und am Hessenplatz mit Handschuhen, Müllsackerl und auch Plakaten unterwegs. Mehr als 15.000 Tschick-Stummel konnten an einem Aktionstag schon in nur drei Stunden eingesammelt werden. Das entspricht 600.000 Litern verunreinigtem Grundwasser.

Übrigens: Das Wegwerfen von Zigarettenstummeln könnte in Oberösterreich schon bald unter Strafe stehen. Das Land prüft gerade eine entsprechende Novelle. Da sind Strafen von bis zu 50 Euro fällig (wir berichteten).



(cru)

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