Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat während des Wien-Besuchs des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban gegen ungarische Ausbaupläne für das AKW Paks protestiert. 15 Aktivisten forderten den Premier am Dienstag vor dem Wiener Ringturm auf, die Pläne zur Errichtung neuer Atomreaktoren in Ungarn gänzlich fallen zu lassen.
"Wir erwarten auch von Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger, dass sie in den Gesprächen mit Orban entschieden gegen einen Ausbau des AKW Paks eintreten", forderte Herwig Schuster, Greenpeace-Kampagnenleiter. Das AKW Paks südlich von Budapest zähle bereits heute zu den gefährlichsten Atomanlagen in Europa, da sich dort vier Reaktoren sowjetischer Bauart befinden.
APA/red.