Kroatien-Stau: "Brauchte für 100 Meter eine Stunde"

Autofahrer steckten stundenlang im Stau fest.
Autofahrer steckten stundenlang im Stau fest.Leserreporter
Kroatien-Heimkehrer steckten am Wochenende stundenlang im Stau fest. 

Die Rückreise von seinem Kroatien-Urlaub hat sich "Heute"-Leser Daniel D. anders vorgestellt. In der kilometerlangen Blechkolonne vor dem Grenzübergang Macelj hatte der junge Wiener am Samstag sogar Zeit, das Chaos mit seiner Drohne von oben zu filmen. Die Aufnahmen zeigen endlose Fahrzeugreihen in beide Richtungen. 

Die langsamen Grenzkontrollen sorgten für Ärger.

Daniel D.: "Von der letzten Mautstelle in Kroatien bis zur slowenischen Grenze brauchten wir für hundert Meter eine ganze Stunde – es war der blanke Wahnsinn. Es gab Streitereien, die Menschen waren bereits mit den Nerven am Ende." Warum es so lange dauerte, ist ihm ein Rätsel: "Bei den Österreichern geht das trotz Fieber-Checks schneller. Bei der Ausreise aus Kroatien bzw. Einreise nach Slowenien gibt es hingegen praktisch keine Kontrollen." Daniel D. selbst riss schließlich die Geduld. Er fuhr mit seinem 6er-BMW von der Autobahn ab und steuerte einen kleineren Grenzübergang mit weniger Verkehr an.

15 Kilometer lange Staus

Für rückkehrende Kroatien-Urlauber war die Situation an den Grenzen das ganze Wochenende über ein Ärgernis: Die Verkehrskameras zeigten bis zu 15 Kilometer lange Blechlawinen und Wartezeiten von fast vier Stunden. Fortsetzung nächstes Wochenende.

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