33 Stunden im Zug nach Davos

Greta Thunberg bei der Davos-Ankunft.
Greta Thunberg bei der Davos-Ankunft.Bild: Reuters
Die Mächtigen dieser Welt treffen sich derzeit beim Weltwirtschaftsforum in Davos, reden auch über Klimaschutz – und reisen mit dem Flugzeug an.

Mit rund 1.800 Privatflügen rechnet die Schweizer Flugsicherung bis zum Ende der Veranstaltung am Freitag.

Die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg (16) fuhr mit der Bahn von Stockholm nach Davos – 2. Klasse, ganze 33 Stunden lang.

Weil Flugreisen viel CO2 ausstoßen und klimaschädlich sind, entschied sie sich gemeinsam mit ihrem Vater Svante für die Anreise per Zug. Sie will ein Vorbild sein:

Rede und Sitzstreik

"Aber ich persönlich mag es überhaupt nicht, im Mittelpunkt zu stehen." Eine Rede wird sie vor dem Forum halten und für mehr Klimaschutz werben.

Außerdem plant Greta am Freitag einen Sitzstreik im eiskalten Davos. "Dafür muss ich viele Schichten Kleider anziehen, dann geht das", sagt sie.

Und wo wird Greta im Nobel-Skiort nächtigen? "Wir schlafen im Zelt", lacht sie: "Wir haben ja warme Schlafsäcke dabei." Was will sie erreichen? "Ich erwarte nichts und hoffe viel."

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