Griechenland droht im Sommer erneut die Pleite

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Die EU-Kommission will den Streit über den Spar- und Reformkurs Griechenlands so schnell wie möglich beilegen. "Jetzt ist nicht die Zeit, um die Uhren Richtung finanzieller Instabilität zurückzudrehen", so Komissions-Vize Dombrovskis. Im Sommer droht Athen erneut die Pleite.

Die EU-Kommission will den Streit über den Spar- und Reformkurs Griechenlands so schnell wie möglich beilegen. "Jetzt ist nicht die Zeit, um die Uhren Richtung finanzieller Instabilität zurückzudrehen", so Komissions-Vize Valdis Dombrovskis. Im Sommer droht Athen erneut die Pleite.

Daher habe nun  höchste Priorität, die zweite Überprüfung des Hilfsprogramms abzuschließen. Griechenland sei mit der Umsetzung der Reformen auf dem richtigen Weg, so Dombrovskis.

Ohne neue Finanzhilfe würde Griechenland spätestens im Sommer wieder in die Zahlungsunfähigkeit rutschen. Mit den internationalen Gläubigern ringt das Land seit Monaten um weitere Reformmaßnahmen und Finanzhilfen.

Am Freitag waren in Brüssel die Gläubigervertreter mit dem griechischen Finanzminister Euklid Tsakalotos zusammengetroffen. In Athen wurde das Meeting kritisch beurteilt. Es habe zwar Fortschritte gegeben, man sei aber von einer Einigung weit entfernt.

Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras kritisiert mit scharfen Worten den Internationalen Währungsfonds (IWF) und den deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble. Beide seien für die Blockade in den Verhandlungen zwischen Athen und seinen Gläubigern verantwortlich. Und fügte hinzu: Sie sollten in der griechischen Schuldenkrise nicht länger "mit dem Feuer spielen".
 

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