Am beliebten Strand von Navagio auf der griechischen Ferieninsel Zakynthos hat ein Bergsturz eine Flutwelle verursacht. Drei Boote sind gekentert, von drei Urlaubern fehlt jede Spur.
Das Drama passierte am Donnerstag wenige Minuten vor 11.30 Uhr auf der griechischen Ferieninsel Zakynthos: Ein Video zeigt, wie sich ein Teil des Felses löst und in die Fluten stürzt. In der Folge kam es zu einer starken Flutwelle, die drei Urlaubsboote mit Dutzenden Personen an Bord zum Kentern brachte.
Eine Frau wurde verletzt, von drei Urlaubern fehlt jede Spur. Die Küstenwache hat bereits die Suche nach den Touristen aufgenommen.
Wie der staatliche Rundfunk (ERT) berichtet, ist die Nationalität der Vermissten noch weiterhin unklar.
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Das Unglück ereignete sich am Strand Navagio, einem der berühmtesten Strände überhaupt. Der Stand ist fast nur per Boot zu erreichen und zeichnet sich durch den weißen Sand und das türkisblaue Wasser aus.
Zum Unglückszeitpunkt sollen sich Hunderte Touristen, darunter auch kleine Kinder, in der Nähe befunden haben, wie das griechische Portal "Protothema" meldet. Viele Menschen hätten daraufhin die noch fahrtauglichen Boote gestürmt, um so schnell wie möglich den Strand zu verlassen. Die Bootsbesitzer versuchen jetzt die Tickets zu zählen, um herauszufinden, ob es noch weitere Vermisste gibt. (red)