Griechischer Parlamentarier müsste man sein

Was derzeit einen Top-Job auszeichnet? Er sollte gut bezahlt und krisensicher sein. Beides trifft offenbar auf den Beruf eines Abgeordneten im Griechen-Parlament zu, wie eine aktuelle Aufstellung der Bild-Zeitung zeigt.

Was derzeit einen Top-Job auszeichnet? Er sollte gut bezahlt und krisensicher sein. Beides trifft offenbar auf den Beruf eines Abgeordneten im Griechen-Parlament zu, wie eine aktuelle Aufstellung der Bild-Zeitung zeigt.

Denn während die Bürger angesichts von Sparmaßnahmen und Massenentlassungen um ihre Existenz bangen, lässt Premier George Papandreou den Parlamentariern ihre Privilegien.

- 8594 Euro Abgeordneten-Gehalt pro Monat

- 778 Euro pro Monat "Bürozulage", darüber hinaus müssen die Steuerzahler etwa auch für Miete und Strom aufkommen

- Bonus-Zahlungen zu Weihnachten (500 Euro), Ostern (250 Euro) und für den Urlaub (250 Euro)

- Anrecht auf vier SekretärInnen sowie einen "Berater"

- 200 Euro pro Monat als Pauschale für Handynutzung

- 3300 Euro im Jahr als Pauschale für vier Festnetzanschlüsse

- Je 150 Euro für die Teilnahme an Parlamentsausschüssen

- Gratis-Nutzung von Bussen, Zügen und Fähren

- Bis zu 60 Gratis-Flüge pro Jahr für Abgeordnete außerhalb Athens

- Staat zahlt die Leasingraten für ein Auto

- Kosten für Sitzungen im Sommer sind steuerlich absetzbar

- 1000 Euro im Monat als Zuschuss zu den Wohnkosten

- Bei Dienstreisen Anrecht auf Übernachtung im 5-Sterne-Hotel samt 150 Euro Tagespauschale

- Freier Eintritt in öffentlichen Einrichtungen wie etwa Museen

- Zinsfreie Kredite, zum Beispiel für die Errichtung eines Hauses

- Doppelte Pension für Abgeordnete ab dem 55. Lebensjahr, sofern diese vor 1993 ins Parlament gewählt wurden

- Abgeordnete, die die Altersgrenze von 65 Jahren überschritten haben, erhalten zusätzlich zur Pension auch noch eine "Abgeordnetendiät"

- Pensionsanspruch ab vier Jahren im Parlament

- Pensionsanspruch verstorbener Abgeordneter geht auf Ehepartner und ledige Töchter über

- Politiker können Auskunft über Vermögen zum Teil verweigern

Die Nationen mit den höchsten Steuersätzen

In kaum einem Staat der Welt werden Bürger vom Fiskus mehr zur Ader gelassen als in Österreich. Nur vier Länder haben einen noch höheren Spitzensteuersatz. Hier die unerfreuliche Hitparade.

1. Aruba 59,0 %

2. Schweden 56,6 %

3. Dänemark 55,4 %

4. Niederlande 52,0 %

5. Österreich 50,0 %

6. Belgien 50,0 %

7. Japan 50,0 %

8. Großbritannien 50,0 %

9. Niederl. Antillen 49,4 %

10. Finnland 49,2 %

11. Irland 48,0 %

12. Norwegen 47,8 %

13. Portugal 46,5 %

14. Kanada 46,4 %

15. Island 46,2 %

16. Australien 45,0 %

17. China 45,0 %

18. Deutschland 45,0 %

Globaler Durchschnitt 29,6 %

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