Fussball

Grillitsch nach Italien? "Hoffenheim verlangte zu viel"

ÖFB-Kicker Florian Grillitsch wurde im Transferfenster mit einem Italien-Wechsel in Verbindung gebracht. Jetzt erklärt er warum es doch nichts wurde.
Phillip Platzer
02.09.2021, 12:24

AC Milan und Napoli waren am Hoffenheim-Kicker dran, ein Transfer scheiterte allerdings. "Es war eine aufregende Transferphase. Es gab konkrete Interessenten aus Italien, da gab es auch viele Verhandlungen. Es scheiterte an den Forderungen von Hoffenheim, der Verein hat zu viel verlangt. Jetzt bleibe ich noch ein Jahr, werde meinen Vertrag erfüllen und dann im Sommer den nächsten Schritt machen", erklärt der 26-Jährige.

Trotz gescheitertem Wechsel will der Mittelfeld-Allrounder alles geben: "Ich wollte mich auch nicht rausstreiken, es wird kein verlorenes Jahr. Ich werde mich wieder voll reinhauen. Es wäre der komplett falsche Ansatz, dass ich jetzt sage 'geht's scheißen', das würde niemandem etwas bringen."

Das 2:0 gegen Moldawien war sein erster Saison-Einsatz: "Körperlich habe ich das Match gut verkraftet, es war quasi mein erstes Spiel in dieser Saison. Ich weiß noch nicht ganz wo ich stehe. Wunderdinge durfte man keine von mir erwarten. Wir haben unsere Pflicht erfüllt und wissen, dass es kein gutes Spiel von uns war."

Am Samstag (20:45 Uhr) wartet das schwierige Auswärtsspiel in Israel: "Die haben viel mehr Qualität als die Moldawier, wir kennen ihre Stärken. Wir haben dort schon einmal bitter verloren. Dass das nicht nochmal passiert, müssen wir an die Leistungsgrenze gehen."

Grillitsch ewartet ein komplett anderes Spiel: "Wir schauen immer besser aus gegen Gegner, die in der Weltrangliste höher anzusiedeln sind. Gegen tiefstehende Mannschaften finden wir nicht immer die besten Lösungen. Wenn wir mehr Räume haben, dann können auch wir einmal selbst umschalten. Aber auch gegen solche 'schwächeren' Gegner müssen wir besser werden."

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