Grinzing-Kopie in China: Wirte sind begeistert

Nachdem die Asiaten den Welterbe- Ort Hallstatt bis ins Detail nachgebaut haben, soll jetzt die Heurigen-Metropole Grinzing (Wien 19) mit den historischen Winzerhäusern und der Pfarrkirche an der Reihe sein. Die Promi-Wirte sind von dem Plan eines chinesischen Geschäftsmannes begeistert.

Nachdem die Asiaten den Welterbe- Ort Hallstatt bis ins Detail nachgebaut haben, soll jetzt die Heurigen-Metropole Grinzing (Wien 19) mit den historischen Winzerhäusern und der Pfarrkirche an der Reihe sein. Die Promi-Wirte sind von dem Plan eines chinesischen Geschäftsmannes begeistert.

Denn die Nachfrage nach köstlichem Rebensaft ist in China gigantisch. Ein Heurigenbesitzer (72) aus Grinzing erzählt: "Ich habe mit einem Top-Geschäftsmann aus Peking konkret über den Nachbau gesprochen. Sie lieben unsere Kultur, Hans Moser und haben viel Geld. Eine eigene Firma, nämlich ein Bach-Hengl-Ableger, zur Vermarktung von Wein und Spezialitäten, wurde in Peking bereits gegründet."

Im Februar fliegt der Sohn des Wirtes zu Verhandlungen in die chinesische Hauptstadt. Bezirksvorsteher Adolf Tiller zum Vormarsch der Asiaten: "Investoren aus China wollen auch das Waisenhaus Hohe Warte kaufen und zur UNO-Botschaft umfunktionieren."

Gastronom und Fleischhauer Hubert Tentschert aus Grinzing findet die Idee auf jeden Fall gut: "Wie es realisiert wird, weiß ich nicht, aber es wird eine tolle Werbung."

Ins gleiche Horn stößt Britta Reinprecht, Besitzerin des Kult-Heurigen Reinprecht: "Die Chinesen haben nun mal nicht unsere tolle Kultur und Tradition. Ich würde zwar nie verkaufen, aber ein Nachbau wäre super, siehe Hallstatt."

Bezirksvorsteher Adolf Tiller: "Das wäre ein genialer Imagegewinn, speziell für Grinzing, aber auch für Döbling und die gesamte Stadt Wien."

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