Grizzlybär "Tima" ist trotz Protest auf Weg in Ukraine

Der am Mittwoch in Alland (Bezirk Baden) in einem desolaten Sattelschlepper entdeckte Grizzlybär hat nach Angaben von Vier Pfoten am Donnerstagabend seine Reise in die Ukraine fortgesetzt. Das Tier hierzubehalten wäre ein Eingriff in die Eigentumsrechte des Besitzers gewesen, sagte Birgit Leber, Sprecherin der Organisation. Zuvor habe es lange Verhandlungen gegeben.

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Man werde den Fall jedenfalls weiter verfolgen, kündigte Leber an. Die Tierschutzorganisation will an die ukrainischen Behörden die Empfehlung geben, den Grizzly jedenfalls zu untersuchen. Dabei gehe es u.a. um Blut und Zähne. Der Sattelschlepper war einer technischen Kontrolle mit dem Landesprüfzug unterzogen worden, als festgestellt wurde, dass im umgebauten Thermoaufleger ein ausgewachsener Braunbär mitgeführt wurde. Das Tier befand sich in einem entsprechend großen Käfig.

Futter und Wasser waren ausreichend vorhanden, berichtete die Polizei. Bei der Überprüfung des Transporters wurde festgestellt, dass acht Mängel mit Gefahr im Verzug und fünf schwere technische Mängel bestanden. Die Weiterfahrt wurde bis zu deren Behebung untersagt, der Lenker (59) ebenso wie der Zulassungsbesitzer und Tierinhaber (42), beide aus Spanien, wurden der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.

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