Gröden ist wieder in norwegischer Hand! Der Speed-Dominator aus dem hohen Norden hat wieder zugeschlagen. Kilde holte sich mit einer fehlerfreien Fahrt den Siegerscheck ab. Der Super-Elch verhinderte einen ÖSV-Doppelsieg, denn Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr fuhren knapp dahinter auf Platz zwei und drei.
Über Mauer, Kamelbuckel und Ciaslat-Wiese war es ein rasanter Super-G mit einer Linie zur absoluten Attacke. Den Fahrern machte der Kurs auf der Saslong sichtlich Spaß.
Es wurde zum Krimi-Duell zwischen den Österreichern und Aleks Aamodt Kilde. Der Norweger in Überform schnappte den ÖSV-Stars knapp den Sieg vor der Nase weg.
Mayer jubelt trotz Rückstand von 0,22 Sekunden: "Es passt gerade sehr gut. Ich bin sehr zufrieden. Der Kilde ist extrem stark, ich werde aber die positive Stimmung mitnehmen.
Kriechmayr scheint nach einem durchwachsenen Saison-Auftakt der Knopf aufgegangen sein: "Heute bin ich definitv zufrieden. Außer auf der Ciaslat habe ich mir ein bisschen zu viel Reserve gelassen. Es passt schon, Dritter ist ein gutes Resultat."
Mit Max Franz als Siebenter schaffte es auch noch ein dritter Österreicher in die Top-10.