Groissböck: "Feindseligkeit verblüfft mich"

Opernsänger Günther Groissböck (45)
Opernsänger Günther Groissböck (45)Dominik Stixenberger
Am Donnerstag steht Günther Groissböck in "Der Waffenschmied" auf der Bühne. Der Opernsänger fiel zuletzt mit Kritik an den Corona-Maßnahmen auf. 

Wenn Opernsänger Günther Groissböck auftritt, dann mit lauter Stimme. Das wird Donnerstag Abend im Theater an der Wien bei seiner Titelrolle in Albert Lortzings "Der Waffenschmied" so sein. Und das war seit dem letzten Jahr bei seiner umstrittenen Kritik an Corona-Maßnahmen so. Auf Twitter vergriff er sich sprachlich, schrieb von "Hygiene-Faschisten" und Impfungen als "schlecht getestetes Gentechnik-Experiment". Einsichtig zeigt er sich keineswegs. "Moralisch gesehen war es richtig", sagt er, gibt aber zu, dass sein Ruf darunter gelitten hat: "Ich hätte zu Beginn nie so gedacht, würde aber mein Agieren nicht ändern. Aber die Feindseligkeit der Leute verblüfft mich."

Frage nach Impfung: "unverschämt" 

Maßnahmen-Kritiker seien für ihn noch lange keine Impfgegner. Ob er selbst geimpft ist, will er nicht sagen. "Das ist eine Frage, bei der mich immer wieder erstaunt, dass man die Menschen einfach so unverschämt befragt." Weniger umstritten: das Talent des Sängers. Für "Der Waffenschmied" (19 Uhr) gibt es noch einige Karten.

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