Mitarbeiter warf Bombe zurück auf die Straße

In Peking hat sich laut Augenzeugen eine Explosion ereignet. Offenbar handelte es sich um einen selbst gebastelten Sprengsatz, der detonierte.

Vor der US-Botschaft in Peking hat es am Donnerstag offenbar eine Explosion gegeben. Im Internet veröffentlichte Videos von Augenzeugen zeigten Rauch vor dem großen Botschaftsgelände in der chinesischen Hauptstadt. Polizisten riegelten das Gelände ab.

Die US-Botschaft wollte zunächst keine offizielle Stellungnahme abgeben. Die Nachrichtenagentur dpa erfuhr von einem chinesischen Mitarbeiter der US-Botschaft, jemand habe einen Gegenstand über den Zaun auf das Grundstück des Anwesens geworfen. Doch habe ein Botschaftsmitarbeiter das Teil wieder zurück auf die Straße geworfen, wo es dann explodiert sei. Es sei ein selbst gebastelter Sprengsatz gewesen.

Eine Person im Spital

Die chinesische Polizei sprach ihrerseits von einem mutmaßlichen Feuerwerkskörper, der explodiert sei. Eine verdächtige Person habe sich an der Hand verletzt und sei ins Spital geschickt worden. Weitere Verletzte gab es demnach nicht.

Der Vorfall ereignete sich offenbar in dem Bereich, in dem chinesische Staatsbürger sich anstellen, um ein US-Visum zu beantragen. Eine Frau, die in der Botschaft ein Visum beantragte, sagte: "Es gab einen Alarm, dann stürmten viele Leute mit schusssicheren Westen durch den Raum."

Die US-Botschaft liegt am Stadtrand von Peking. In der Umgebung befinden sich mehrere Botschaften, darunter auch die von Indien und Israel. (20M)

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