Wirtschaft

Große Preisunterschiede bei Skihütten

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:47

Ein Test der Arbeiterkammer Salzburg offenbart: Auf Skihütten unterliegen Spaghetti Bolognese, Skiwasser und Co. starken Preisschwankunken. Im Vergleich stiegen die Preise seit 2009 durchschinttlich um 17 Prozent.

Der halbe Liter Bier um sechs Euro, einen Apfelstrudel um denselben Betrag und Spaghetti Bolognese für acht Euro: Die Konsumentenschützer der Salzburger Arbeiterkammer haben nach fünf Jahren wieder die Preise auf den Skihütten  in 195 Skihütten erhoben und dabei festgestellt, dass diese in dem Zeitraum mit knapp 17 Prozent stärker gestiegen sind als die Inflation (zwölf Prozent), hieß es am Mittwoch in einer Aussendung.

Geprüft wurden vor allem die Preise von klassischen Skihütten-Produkten, welche die Arbeiterkammer bereits 2009 erhoben hatte. Gezeigt hat sich auch, dass in größeren Skigebieten die Preise höher sind, und zwar nicht nur bei den Karten, sondern auch auf den Skihütten.

"Ein starkes Stück"

Besonders sauer stoßen den Prüfern die Preise für Skiwasser auf: Die Differenz zwischen dem billigsten (60 Cent für 0,25 Liter) und dem teuersten Skiwasser (2,60 Euro) betrug sagenhafte 333 Prozent. "2,60 Euro für einen Viertelliter mit Leitungswasser verdünnten Dicksaft zu verlangen, ist schon ein starkes Stück", so Konsumentenschützer Stefan Göweil. Für Leitungswasser wird dafür zum Glück weitgehend noch kein Geld verlangt. Von den 195 erhobenen Hütten haben nur 14 dafür kassiert, dann aber kräftig - und zwar 25 Cent bis einen Euro.

Pommes um sechs Euro

Große Preisunterschiede stellten die Prüfer auch bei Speisen fest: So wurden Pommes mit Ketchup um 2,40 bis sechs Euro (Differenz: 150 Prozent) gefunden. Einen Apfelstrudel bekommt der hungrige Skifahrer um 2,10 bis sechs Euro, eine Differenz von 195 Prozent. Und Grillwürstel mit Pommes wurden um 3,50 bis acht Euro angeboten.

 

 

 

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