Georg Uecker

Große Sorge! "Lindenstraße"-Star schwer krank

"Lindenstraße"-Star Georg Uecker spricht offen über seine Gesundheit und zeigt sich trotz schwerer Diagnosen in der Vergangenheit optimistisch.
André Wilding
02.06.2026, 10:10
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Lange war es ruhig um Georg Uecker. Nach dem Ende der Kultserie "Lindenstraße" zog sich der Schauspieler weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Nun spricht der 63-Jährige offen über seine Gesundheit – und zeigt sich kämpferisch wie eh und je.

Uecker lebt seit mehr als 30 Jahren mit HIV. Zeitgleich mit der Diagnose erhielt er damals auch die Nachricht, an Morbus Hodgkin, einer Krebserkrankung des Lymphsystems, erkrankt zu sein. Trotz dieser schweren Schicksalsschläge blickt der Schauspieler heute positiv nach vorne.

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"Ich bin ein zähes Luder"

Im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung gibt er Entwarnung: Ihm gehe es "sehr gut". Dazu sagt er mit Humor: "Ich bin ein zähes Luder!"

Bekannt wurde Uecker vor allem durch seine Rolle als Dr. Carsten Flöter in der "Lindenstraße". Über drei Jahrzehnte hinweg gehörte er zu den prägenden Gesichtern der Serie und schrieb dabei Fernsehgeschichte.

Für großes Aufsehen sorgte eine Szene aus dem Jahr 1990. Gemeinsam mit Schauspielkollege Martin Armknecht zeigte Uecker den ersten schwulen Kuss im deutschen Fernsehen. Die wenigen Sekunden sorgten damals für heftige Reaktionen.

Mit Morddrohungen konfrontiert

Die beiden Schauspieler wurden nach der Ausstrahlung sogar mit Morddrohungen konfrontiert. Zeitweise stand Uecker deshalb unter Personenschutz.

Für seinen langjährigen Einsatz für die Sichtbarkeit queerer Menschen wird der Schauspieler nun mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Die Ehrung bedeutet ihm viel, auch wenn sie nie sein eigentliches Ziel war. "Ich wollte ja für mein Engagement nie einen Orden, sondern gesellschaftliche Veränderung. Und die haben wir erreicht. Man muss aber auch das, was wir erreicht haben, verteidigen. Und dafür ist so eine Auszeichnung natürlich prima!", freut sich der "Lindenstraße"-Star im "Bild"-Interview.

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