Szene

Große Stars blieben Wiener Filmball fern

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:01

Den angekündigten Reigen an internationalen Stars ist der Wiener Filmball am Freitagabend schuldig geblieben. Weder der französisch/russische Schauspieler Gerald Depardieu noch der US-Darsteller Christian Slater waren zu dem Fest ins Wiener Rathaus gekommen. Der Einladung folgten hingegen "Dr. Schiwago" Omar Sharif und "Terminatrix" Kristanna Loken.

Den angekündigten Reigen an internationalen Stars ist der Wiener Filmball am Freitagabend schuldig geblieben. Weder der französisch/russische Schauspieler Gerald Depardieu noch der US-Darsteller Christian Slater waren zu dem Fest ins Wiener Rathaus gekommen. Der Einladung folgten hingegen "Dr. Schiwago" Omar Sharif und "Terminatrix" Kristanna Loken.

Omar Sharif wurde bei dem Ball für sein Lebenswerk geehrt. Der Schauspieler wurde zwar zurück ins Publikum geschickt, nachdem er bereits nach der Laudatio auf "Mundl"-Darsteller Karl Merkatz auf die Festbühne gekommen war, sein Preis war ihm dennoch sicher. "Ich liebe dieses Land und die Leute hier", schwärmte Sharif.

Mit dem österreichischen Film konnte er hingegen nicht soviel anfangen. "Ich weiß nichts darüber", räumte er freimütig ein. Auch mit Oscar-Preisträger Christoph Waltz konnte der gebürtige Ägypter nicht allzu viel anfangen. "Who, who, Christoph who? Ich bin 81 Jahre alt und lebe in Paris und bekomme nichts mit von der Welt", meinte Sharif.

Loken sehr artig

Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Schauspielerin Kristanna Loken, die vor allem als weiblicher Terminator an der Seite von Arnold Schwarzenegger in dem Streifen "Terminator 3 – Rebellion der Maschinen" bekannt geworden ist. "Vielen herzlichen Dank", sagte sie artig.

Der Filmball war übrigens der erste Ball der Mimin. "Ich bin sehr gespannt", freute sich Loken. Für die Schauspielerin brachen nach dem Filmball härtere Zeiten an: Im Rahmen eines "Good-Will"-Einsatzes wird sie in den kommenden Tagen US-Truppen im Nahen Osten besuchen.

Merkatz für Lebenswerk geehrt

Karl Merkatz wurde ebenfalls für sein Lebenswerk geehrt. Der Schauspieler nahm den Preis allerdings eher stoisch entgegen: "Ich bin nicht stolz darauf, aber freue mich."

APA/red

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