Große Tanker-Bergeaktion: Drittel des Öls umgepumpt,...

Nach einigen Verzögerungen konnte die große Bergeaktion des bei Langenzersdorf (Korneuburg) auf Grund gelaufenen Öl-Tankers gestartet werden. Mittlerweile wurden 120.000 Liter Diesel umgepumpt, das Schiff hebt sich langsam.

konnte die große Bergeaktion des bei Langenzersdorf (Korneuburg) auf Grund gelaufenen Öl-Tankers gestartet werden. Mittlerweile wurden 120.000 Liter Diesel umgepumpt, das Schiff hebt sich langsam.
Nachdem nun doch noch ein Ersatzkapitän gefunden wurde, der mit einem deutschen Rettungsschiff die insgesamt 290 Tonnen Diesel umpumpen soll, ist die Schiffbergung auf der Donau bei Langenzersdorf jetzt in vollem Gange. 

"120.000 Liter – also mehr als ein Drittel – wurden bereits umgepumpt", berichtet Franz Resperger, Sprecher des nö. Landesfeuerwehrkommandos. Weitere 90 Meter an Ölsperren wurden von der Landesfeuerwehrschule und der Wehr aus Kleinschönbichl nachgefordert.

Und die Taktik zeigt mittlerweile erste Erfolge: "Das Unfallschiff beginnt sich zu bewegen, steckt aber nach wie vor fest", so Resperger. Der weitere Plan: Die Unmengen an Bord mitgeführten Liter Diesel-Öl so lange umzupumpen, bis der Tanker sich so weit hebt, dass er wieder manövrierfähig wird. 

Sollte das nicht klappen, gibt es aber auch einen Plan B: Dann müsste das Schiff vorsichtig gezogen werden, was aber die Gefahr birgt, dass der Tankbehälter reißt. "Wir hoffen, dass die jetzige Taktik funktioniert", so Resperger.

Die Landesfeuerwehrschule, die Feuerwehr Langenzersdorf sowie Klosterneuburg und auch die Berufsfeuerwehr Wien stehen im Einsatz. "Wir haben eine tolle Kooperation mit der Berufsfeuerwehr Wien. Die Zusammenarbeit klappt wirklich bestens", betont Resperger.

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