Wie eine Studie der AK zeigt, gibt es bei Gehaltkonten bis zu 240 Euro Konsten-Differenz . Und die AK stellt fest: Bankspesen wurden empfindlich erhöht.
Stark variieren können die Kosten eines Gehaltkontos, wie aus einer Studie der Arbeiterkammer hervorgeht. Während easybank und direktanlage.at kostenlos sind, verlangen andere Banken bis zu 240 Euro pro Jahr. "Die teuren Kontopakete enthalten im Schnitt aber mehr Leistungen als kostengünstige Girokonten" betont AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic.
Nur 0,125 Prozent Zinsen gibt es durchschnittlich für die Sparguthaben. Saftige 11,22 Prozent hingegen sind bei Kontoüberziehungen zu zahlen.
Spesen werden teurer
Nur drei (easybank, Santander, WSK) der zwölf untersuchten Banken haben die Kosten nicht verteuert. Besonders die Stundungsgebühr bei Kreditraten ist sehr teuer, die Bandbreite reicht von 38 bis 150 Euro.
"Diese hohen Spesen sind aus zwei Gründen unverständlich. Zum einen treffen sie jene, die ohnehin schon Zahlungsprobleme haben. Zum anderen zahlen Kreditnehmer ohnehin eine Bearbeitungsgebühr bei der Kreditaufnahme, laufend verrechnete Kontospesen und Zinsen", so Zgubic. Die AK empfiehlt über Stundungsspesen auf jeden Fall zu verhandeln.