Österreich

Großeinsatz in Jauchegrube: Eber statt Ehepaar

Heute Redaktion
14.09.2021, 16:46

Ein Missverständnis führte am Freitag zu Mittag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Die Retter rückten aus, um ein Ehepaar aus einer Jauchegrube zu bergen. Am Unglücksort stellte sich jedoch heraus, dass es sich nicht um ein Ehepaar, sondern um einen Eber handelte.

Ein akustischer Fehler führte am Freitag zu Mittag zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Die Retter rückten aus, um ein vermeintliches Ehepaar aus einer Jauchegrube zu bergen. Am Unglücksort stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Eber handelte.

“Ehepaar in Jauchegrube gestürzt” lautete kurz nach 13 Uhr die Alarmmeldung für die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Entsprechend des Einsatzstichwortes wurde die Alarmierung durchgeführt – Feuerwehr, Notarzt, Rettung und Rettungshubschrauber wurden in Gang gesetzt.

An der Einsatzstelle stellte sich allerdings heraus, dass sich statt einem “Ehepaar” ein “Eber” in der Notlage befand, der schließlich von der Feuerwehr geborgen werden konnte.

Das Tier, das aus noch unbekannter Ursache in die Jauchegrube gestürzt war, konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr aus der Grube befreien. Die Feuerwehrmänner stiegen in Schmutzschutzanzügen in die Jauchegrube, legten dem Zuchteber Bergegurte an und begannen ihn auf die Rettung vorzubereiten.
Nachdem die Grube sich im Gebäudeinneren befand, musste das Tier mit vereinten Muskelkräften aus der Jauchegrube gehoben werden. Der Eber überlebte den Unfall.



Bei der Entgegennahme des Notrufs hatte sich ein akustischer Fehler eingeschlichen - irren ist einfach menschlich!

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